Schottlandreise zur Judo-EM, oder wo wird hier gekämpft?

Als die Planung zur Judo-EM in Glasgow begann, freuten sich alle auf tolle Kämpfe in einer super Location in der Metropole Glasgow!

Doch es sollte anders kommen als geplant, mit Flügen versehen, bestellten Karten und Hotels bewaffnet, wurden die Europameisterschaften eineinhalb Monate davor gecancelt!

 

Viele Judofans waren daraufhin enttäuscht uns konnten es nicht glauben, auch der JC Yama Arashi und seine Judofanatiker waren darunter. Nach langen Besprechungen hatten wir uns aber vorgenommen dennoch die Reise anzutreten und uns das Land und seine Menschen anzusehen.

 

Die EM wurde übrigens einige Tage später nach Azerbeidjan vergeben um die Europäischen Spiele zu bereichern. Gleichzeitig wurde der Britische Verband, der sich mit der UFC einen Sponsor nahm den die EJU schon im Kongress in Montpellier bekrittelte, dafür bestraft.

 

Aber unsere Judo-Reise sollte trotzdem ein Erfolg werden!

Richard Schauer, Michael Schauer und meine Wenigkeit haben daraufhin die Insel betreten und ein tolles Land gesehen. Schottland ist dank seiner Highlands und seiner Landschaft besonders sehenswert. Das Seeungeheuer wurde auch von uns nicht entdeckt, auch nicht nach 2 Gläschen Bier, bei dem die Schotten es wahrscheinlich gesehen haben. Die Metropole Glasgow gleicht einer Arbeiterstadt und das ist sie auch. Viele alte Gebäude und Kirchen, wie auch ehrwürdige Häuser und eben Fabriken zieren diese Stadt.

Edinburgh unser zweites Ziel sollte da schon anderes zu bieten haben. Die Stadt die am Fuße eines Vulkanfelsens liegt, ist weitaus beeindruckender. Eine historische City mit einer tollen Burg, altehrwürdigen Gebäude von denen jedes einzelne ihre eigene Geschichte geschrieben hatte. In Edinburgh trafen wir noch einige Vertreter der österreichischen Judoszene die langjährige Sekretärin des ÖJV Monika Leirer, den ehemaligen Nationaltrainer Norbert Hermann und den Präsidenten des Kufsteiner Judoclubs Walter Gasteiger. Und einer durfte in dieser Runde nicht fehlen, der Mann mit dem Edinburgher Heimvorteil, der ehemalige Seisenbacher-Trainer George Kerr aus dem Clan der Kerrs! Und so bekamen wir dennoch Judo zu sehen, er zeigte uns sein Dojo in Edinburgh, wo er uns trotz seiner 78 Jahre seine Fitness unter Beweis stellte. Tolle Bilder waren dort zu sehen, unter anderem Kosei Inoue im Kilt. Nach einer kleinen Stadtführung durch den Ehrenbürger Edinburghs noch eine lustige Story: Als George der österreichischen Truppe seine in Stein gemeißelten Fingerabdrücke zeigen wollte (diese befinden sich normalerweise vor dem Rathaus in Edinburgh) waren diese verschwunden. Kurzerhand rief er den Bürgermeister an, der den Diebstahl selbst angeordnet hatte und zwar zwecks Renovierung! Am nächsten Tag wurden wir zu einem gepflegten Essen, oder wie ich eher sagen würde, zur Fressorgie eingeladen.

 

Und wenn der große Inoue im Kilt erscheinen kann dann kann ich es auch. Und so habe ich beschlossen die Nationaltracht der Schotten zu tragen. Etwas luftig aber bequem und das Geheimnis was die Schotten unter dem Kilt tragen, wird auch von mir gut behütet!

 

Alles in allem eine tolle Reise und so liesen wir es uns nicht nehmen den guten George nach den verpassten Europameisterschaften zu fragen. Als ich die Frage stellte, wo denn morgen gekämpft wird, sagte er nur freundlich s….. …! Schottland ist sehr schön aber ohne Judo nur halb so schön! Liebe EJU, beim nächsten Mal solche Absagen ein bisschen früher, da wir in Glasgow eine Truppe des DJB getroffen haben die ebenso verärgert waren…

 

Lg aus Schottland,

Christian Hackl

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